Welche Themen eignen sich für die mündliche Präsentation zur/zum Gepr. Personalfachkauffrau/mann?



Die Azubi-Manager-Akademie gratuliert Frau Bürglen zur bestandenen PFK-Prüfung am 24.06.2025 vor der IHK Chemnitz. Das war eine tolle Leistung von Ihnen und wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre berufliche Zukunft ![]()

In jedem aktuellen Standardwerk für Geprüfte Personalfachkaufleute ist dieser Tipp (leider) zu finden: Sie haben als Unternehmen Probleme, die richtigen Fach- und Führungskräfte zu finden? – Dann ist Headhunting die erste Wahl.
Kennen Sie auch den Tipp vieler Dozenten für PFK Lehrgänge, wenn es um das Lösen von schriftlichen Prüfungsaufgaben geht?
„Schreiben Sie schnell und viel in Ihrer Prüfung, um eine Frage zu beantworten, da die Prüfungszeit kaum ausreicht.“
Solche Tipps sind leider nicht hilfreich und sind ein Beweis für mangelnde Fachkompetenzen bei den Dozenten.
Schauen wir uns die nachfolgende Prüfungsaufgabe an:

Eine sehr gute Bearbeitungsmethode zum Beantworten von Prüfungsaufgaben möchte ich Ihnen heute vorstellen: Die Mind-Map Methode
So gehen Sie vor:
1 Schritt: Wir lesen die Textaufgabe und markieren uns die wichtigsten Schlüsselwörter farbig.Dabei werden Informationen, die sich inhaltlich ergänzen oder zusammen gehören, miteinander verbunden, z.B. durch Pfeile. (Diese Vorgehensweise habe ich bereits in meinem letzten Tipp vorgestellt.) Die Pfeile unterstützen dabei die Übersichtlichkeit und helfen dabei, die Zusammenhänge besser zu visualisieren und keine wichtigen Infos zu übersehen.
2 Schritt: Wir haben die Aufgabenstellung erfolgreich erfasst. Nun schreiben wir die Antworten kurz und knapp mit Hife eines Mindmaps auf.
Oben steht „Vertriebsleiterin“ (lila Markierung). Dann müssen „Handlungskompetenzen“ (blaue Markierung) aufgeschrieben werden. Aus Ihrem AdA-Kurs wissen Sie, dass es sich um die 4 Kompetenzen „Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenz“ (grüne Markierung) handelt. Diese notieren wir entsprechend darunter.
Anschließend sind „2 Beispiele zu jeder Kompetenz“ (beige Markierung) zu nennen und zwar genau passend für die „Vertriebsleiterposition“. Und jetzt überlegen wir, welche Beispiele Sinn machen für eine Vertriebsleiterposition.
Fertig:) Sie haben Ihre Antwort jetzt 100% visualisiert und können jetzt Ihre Antwort in kurze und knappe Sätze verfassen. So sparen Sie eine Menge Zeit und die Qualität Ihrer Antworten werden sich sehr stark verbessern. Dadurch erzielen Sie merklich mehr Punkte und zwar Aufgabe für Aufgabe.
Fanden Sie den Tipp hilfreich?

So gehen professionelle Recruiter/innen methodisch vor:
Praxisbeispiel:
1 Schritt: Tätigkeiten, Aufgaben, Situationen der zu besetzenden Stelle nennen:
Kaufmann/-frau im Einzelhandel (Lebensmittel)
Kassieren
Kundengespräche führen
Termine einhalten (Lieferung, Warenannahme)
2 Schritt: Negative und positive Verhaltensweisen zu den Tätigkeiten, Aufgaben, Situationen nennen

3 Schritt: Clustern (den Verhaltensweisen Überschriften geben, um die Kompetenzen zu ermitteln)

4 Schritt: Anforderungsskala erstellen (5er Skala) (1=geringe Anforderung, 3=mittlere Anforderung, 5= sehr hohe Anforderung)
Definition der einzelnen Kompetenzen*
Zwingend erforderlich:
(Z.B. Bademeister) Schwimmabzeichen erfüllt (X) nicht erfüllt ( )
(Z.B. Fachkraft) abgeschlossene Ausbildung erfüllt ( ) nicht erfüllt (X)
(Z.B. Berufskraftfahrer) Führerschein Klasse 3 erfüllt (X) nicht erfüllt (X)

5 Schritt: Stellenanforderungsprofil visualisieren (=Welche Anforderungen muss der Bewerber/Stelleninhaber mindestens erfüllen können?) / (▼=Übersichtliche Kurzzusammenfassung, um die späteren Mitarbeiter-/Bewerberprofile (=was können diese?) besser/schneller mit dem Anforderungsprofil abgleichen zu können.)

Sollten Sie jetzt mehrere Bewerber/innen zur Auswahl haben, würde dieser aussortiert werden, da er die Mindestanforderungen in den Grundrechenarten nicht erfüllt.


Hilfe, wie bekomme ich nur den ganzen Lernstoff aller 4 Handlungsfelder für die Prüfung für Geprüfte Personalfachkaufleute (IHK) in meinen Kopf?:(
Kein Problem – mit der richtigen Lerntechnik. Wie das geht? – Das zeige ich euch jetzt:
Beispiel (Mindmap) zum Handlungsfeld 4.1 für Personalfachkaufleute

1 Schritt: Sie nehmen die Mindmaps Ihres Bildungsträgers zur Hand (sollte ein guter Anbieter immer seinen Teilnehmern/Teilnehmerinnen zur Verfügung stellen) und lesen sich zuerst die Antworten in Ihrem Lehrwerk durch. Wenn Sie die Frage beantworten können, machen Sie bei der nächsten Frage weiter. Mehr als 10-15 Fragen sollten Sie täglich nicht wiederholen aus pädagogischer Sicht.
2 Schritt: Sollten Sie keine Mindmaps von Ihrem Bildungsträger erhalten haben, dann müssen Sie sich die Arbeit machen und alle wichtigen Informationen aus Ihrem Lehrwerk in Form von Fragen und Antworten aufschreiben. Das kostet Zeit, aber da führt kein Weg dran vorbei, sonst werden Sie an der Masse von Informationen verzweifeln.
3 Schritt: Einen Tag später nehmen Sie sich wie jeden Abend ca. 10 Minuten Zeit und schauen sich ca. 10-15 Fragen vom Vortag auf Ihrem Mindmap an. Die Fragen, die Sie problemlos beantworten können, die kennzeichnen Sie mit einem grünen Haken. Die brauchen Sie sich auch nicht mehr anschauen.
4 Schritt: Nach 7 Tagen der täglichen Übung und Wiederholung nehmen Sie sich alle Fragen der letzten 7 Tage vor. Die Fragen, die jetzt noch offen sind, markieren Sie mit einem roten Punkt auf Ihrem Mindmap. Die roten „harten“ Fragen, müssen Sie jetzt mit einem 5-stufigem Karteikasten trainieren (=Intervalltraining). Auch dieser Karteikasten wird Ihnen bei einem guten Bildungsträger kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit der Karteikastenmethode lassen sich auch harte Nüsse bequem und schnell lernen.
Wie stehen Sie zur Mind-Map-Methode? Haben Sie schon Erfahrungen damit gesammelt?
Azubi-Manager-Akademie
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